Joseph-Carlebach-Platz, Hamburg
Am 9. November 2026 erinnert die Stiftung Bornplatzsynagoge an die Novemberpogrome von 1938 und an die Zerstörung jüdischen Lebens in Hamburg.
Unter dem Titel „LETZTE ZEUGEN“ widmen sich die Stiftung in diesem Jahr der Frage, wie Erinnerung weitergetragen werden kann, wenn immer weniger Menschen selbst von ihrer Geschichte erzählen können.
Auf dem Joseph-Carlebach-Platz sind in den letzten Jahren ganz besondere „LETZTE ZEUGEN“ aus dieser Zeit entdeckt worden: die Fundstücke der archäologischen Ausgrabungen der ehemaligen Bornplatzsynagoge. Fragmente, Scherben und Spuren des früheren Gebäudes erzählen von einem Ort, an dem jüdisches Leben über Jahrzehnte zu Hause war.
Mitwirkende u.a.:
Uri Hirsch, Zeitzeuge und Sohn des letzten Kantors der Bornplatzsynagoge
Andreas Dressel, Senator und Präses der Behörde für Finanzen und Bezirke
Prof. Rainer-Maria Weiss, Direktor Archäologisches Museum Hamburg & Stadtmuseum Harburg
Philipp Stricharz, 1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg K.d.ö.R.
Daniel Sheffer, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Bornplatzsynagoge
Shlomo Bistritzky, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Hamburg
Alexander Polinskiy, Komponist und Pianist
Peter Helling, Moderation